Schwerpunkte und Methoden/Maßnahmen

Schwerpunkte

1. Ergotherapie in der Pädiatrie

Hier sind einige Beispiele von Indikationen für Ergotherapie:

Allgemeine Pädiatrie

  • Entwicklungsverzögerungen:
    • Auffälligkeiten im Bereich Spielentwicklung
    • Auffälligkeiten im Kindergarten, bei Vorschulfertigkeiten oder bei schulischen Anliegen
    • Auffälligkeiten im Sozialverhalten
  • Schwierigkeiten bei der Handlungsplanung
  • Herausforderndes Verhalten:
    • Aggression, Wutanfälle
    • Schreien, spucken, treten, schlagen
    • Impulsivität
    • Selbst- oder Fremdgefährdung
    • Weglaufen, Distanzlosigkeit
    • usw.

Neuropädiatrie

  • Zerebralparesen (CP)
  • Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
  • Schwere erworbene Hirnschädigungen
  • Diverse Syndrome (z.B. Trisomie 21, Angelman-Syndrom, usw.)
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • Epilepsie
  • Querschnittslähmung
  • Hirntumore
  • Autismus-Spektrum-Störung (ASS)
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS)
  • Spina Bifida
  • usw.

2. Unterstützte Kommunikation

Diagnostik und Befundung

Welche Variante der Unterstützten Kommunikation ist passend? (Taster, Symbole – analog oder digital?, digitales Medium – Tablet, Augensteuerung?, usw.)

Beratung und Erprobung von unterschiedlichen Möglichkeiten Unterstützter Kommunikation

Wenn nötig in Zusammenarbeit mit einer externen UK-Hilfsmittelfirma

Therapie: Umgang und Einsatz des Mediums

Wie kann das gewählte Medium im Alltag effektiv eingesetzt werden?

Methoden/Maßnahmen

  • Klientenzentrierte Vorgehensweise
  • Alltagsorientiertes Training (AOT): Erarbeiten von Alltagsfertigkeiten
  • Erarbeiten von alternativen Strategien (z.B. Einhandstrategien)
  • Umfeldanpassungen (z.B. Anpassungen am Arbeitsplatz, im häuslichen Umfeld, im schulischen Umfeld, usw.)
  • Hilfsmittelberatung (z.B. Alltagshilfsmittel, Hilfsmittel zur Unterstützten Kommunikation, usw.)
  • Erarbeiten von Strukturierungshilfen (visuelle Hilfen, auditive Hilfen, Strukturierung zur Orientierung in Zeit, Raum und Arbeitsmaterialien, usw.)
  • Soziales Interaktionstraining
  • Unterstützte Kommunikation (analog oder digital)
  • Beratung und Schulung von Eltern und Angehörigen / dem sozialen Umfeld
  • Ausbildung einer effektiven Assistenzhand (bei Kindern und Jugendlichen mit Hemiparese)
  • Schaffen größtmöglicher Teilhabe
  • usw.